Montag, 30 November -0001 00:00

ÜBERALL IST WIDERSTAND! ÜBERALL IST HAMBURG!

ÜBERALL IST WIDERSTAND!
Demo: Samstag, 29. Juli | 14:30 Uhr DGB-Haus Düsseldorf
(Friedrich-Ebert-Straße 34)

REGIERUNG, POLIZEI & JUSTIZ:
FINGER WEG VOM VERSAMMLUNGSRECHT!
Die Ereignisse rund um den G20-Gipfel in Hamburg haben international heftige Diskussionen ausgelöst. In vielen Medien ergießt sich nun eine beispiellose Flut von Fake News und Hetze gegen die Menschen, die in Hamburg auf der Straße waren. Nur langsam kommt ans Licht: Die Proteste waren größtenteils erfolgreich, das ganze Wochenende begingen vor allem Polizei und Justiz schwere Grundrechtsverletzungen. Jetzt sollen wichtige demokratische Rechte weiter eingeschränkt werden. Nicht mit uns!


// Für die Verteidigung des Rechts auf Versammlungsfreiheit und aller demokratischen Rechte!
// Freiheit für die inhaftierten G20 AktivistInnen!
// Kompromisslos für Frieden, für Umweltschutz, für grenzenlose Solidarität statt G20!

Mehr als 100.000 Menschen gingen in Hamburg gegen die G20 auf die Straße. Trotz der breiten Unterstützung für aus der Bevölkerung wurde der Protest von Anfang an kriminalisiert: Genehmigte Camps wurden von der Polizei geräumt, die „Welcome to hell" Demo wurde unter Einsatz von Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas aufgelöst, obwohl von ihr keinerlei Eskalation ausgegangen war. Dutzende Demonstranten wurden durch solche Polizeigewalt schwer verletzt, bis hin zu offenen Brüchen. Die Polizei griff sogar gekennzeichnete Anwälte, Sanitäter und Journalisten tätlich an und hinderte Sanitäter an ihrer Arbeit. 32 Journalisten wurde im Verlauf des Gipfels der Presseausweis entzogen, weil sie als „gefährlich" eingestuft wurden.

Hunderte Aktivisten, darunter auch Bonner Gewerkschaftler, und andere Aktivisten aus NRW wurden, trotz zum Teil schwerer Verletzungen, von der Polizei festgenommen und stundenlang in fensterlose Container gesperrt. Mehrere Aktivisten wurden trotz haltloser Vorwürfe erst nach mehreren Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen, einige sind noch immer hinter Gittern. Rechtsanwälte wurden immer wieder nicht zu ihren MandantInnen durchgelassen, ein Anwalt wurde auf dem Gelände der Gefangenensammelstelle von der Polizei angegriffen. Eine Demonstrantin mit Migrationshintergrund bekam vom Richter zu hören, sie habe „ihr Gastrecht missbraucht" - ein eklatanter Verstoß gegen das Recht auf Gleichbehandlung und die Europäische Antidiskriminierungsrichltinie.

»Was während des G20-Gipfels in der GeSa und auf der Straße ablief waren zum Teil folterartige, willkürliche Freiheitsberaubungen und Körperverletzungen durch die Staatsgewalten, die jetzt durch die Geschehnisse auf der Schanze gerechtfertigt werden sollen.« - LINO PETERS, Hamburger Rechtsanwalt von Betroffenen

Doch anstatt diese Rechtsbrüche systematisch aufzuklären werden die Ereignisse in Hamburg nun von der Bundesregierung genutzt, um die Massenüberwachung auszubauen und massiv demokratische Rechte zu beschneiden. So forderte der SPD-Politiker Andreas Bialas ein lebenslanges Demonstrationsverbot für „Straftäter", Innenminister de Maizière legte nach, man solle Menschen künftig mit Fußfesseln am demonstrieren hindern. Einige dieser Forderungen sind bereits Realität: Durch die schon im Vorfeld vom G20-Gipfel beschlossenen Gesetzesverschärfungen droht Aktivisten bei angeblichem „Widerstand" gegen Polizisten bald mindestens drei Monate Haft.

Das ist es, was uns viel mehr Sorgen machen sollte, als brennende Autos: Was uns Sorgen machen sollte ist eine Polizei, die ungestraft das Recht brechen kann, ist eine Justiz, die der Polizei dabei kritiklos nach dem Mund redet, ist eine Regierung, die immer offener demokratische Grundrechte angreift! Was uns Sorgen machen machen sollte ist ein Staat, der zeigt, dass er bereit ist, seine eigenen Gesetze zu brechen, um
legitimen Protest zu unterbinden.

Es ist eine Frechheit, dass die Bundesregierung mit einem blutigen Diktator wie Erdogan eng zusammenarbeitet, und dann mit dem Finger auf brennende Kleinwagen zeigt! Es ist ein Schande, dass die Bundesregierung, die gerade erneut Waffen an den IS-Unterstützer Saudi-Arabien geliefert hat, nun versucht, den dringend nötigen Protest gegen ihre Politik, gegen Trump, Erdogan und den Rest der G20 zu kriminalisieren. Es ist ein Skandal, dass damit die berechtigte Empörung von Millionen über das System der G20 als „Extremismus" diffamiert und in die Nähe von Terrorismus gerückt wird. Wir lassen uns nicht einschüchtern! Wir rufen jeden Menschen dazu auf, am 29. Juli gemeinsam auf die Straße zu gehen!

BEGINN DER NRW-WEITEN DEMO IN DÜSSELDORF: 14:30 Uhr, DGB-Haus Düsseldorf (Friedrich-Ebert-Straße 34).
Vorher gemeinsame Kundgebung in Bonn: 12:00 Uhr | Klanggrund („Bonner Loch") gegenüber von McDonald's

 

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Samstag, 24 Juni 2017 03:03

Die 25. Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung

Freie Kunst – freies Leben
Die 25. Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung

Die Werke für die Hüseyin Çelebi Literatur- und Gedichtsveranstaltung, die wir als YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan) seit 1993 alljährlich veranstalten, können ab dem 20.06.2017 eingesandt werden.

Die TeilnehmerInnen können ihre Werke bis zum 15.09.2017 (Gedichte oder Kurzgeschichten) in kurdischer (Kirmanckî, Kurmancî und Soranî), türkischer, deutscher oder englischer Sprache einreichen.

Das Gedenken an Hüseyin Çelebi und der demokratische Aufbruch im Mittleren Osten

Hüseyin Celebi der zu der Gründung der YXK maßgeblich beigetragen hat, zeichnete sich durch seinen internationalistischen und literarischen Charakter aus. Der Genosse Hüseyin Çelebi ist im Jahr 1992, in den Reihen der kurdischen Freiheitsbewegung, gefallen. Mit unserer Veranstaltung gedenken wir unserem Ehrenvorsitzenden Hüseyin Çelebi und allen GenossInnen, die im Kampf für ein Leben in Freiheit gefallen sind.
Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Unterdrückung, Ausbeutung und Unrecht. Jedoch gab es gleichzeitig auch immer einen Widerstand von Menschen, die entschlossen für die Freiheit gekämpft haben. Diese Menschen haben den Widerstand bis zum heutigen Tag weitergetragen. Ihre Vorstellung von Freiheit ebnet den Weg für ein alternatives Gesellschaftsmodell. Die kurdische Freiheitsbewegung führt einen Kampf mit internationalistischer Perspektive, was sich auch bei den Arbeiten unseres Genossen Hüseyin Çelebi widergespiegelt hat. Die Ideologie von Reber Apo nimmt immer mehr Gestalt an, die Werte der sozialen Ökologie, der Frauenbefreiung und der basisdemokratischen Entscheidungsfindung werden heute schon in weiten Teilen des Mittleren Ostens, allen voran in Rojava praktisch umgesetzt. Das Projekt des Demokratischen Konföderalismus im Norden Syriens steht heute Modell für ein demokratisches und friedliches Zusammenleben aller Gesellschaften des Mittleren Ostens. Bei aller Trauer, um unsere Gefallenen dürfen wir niemals unseren Enthusiasmus und Begeisterung verlieren. In Anbetracht unserer heutigen Erfolge müssen wir mit revolutionärem Eifer und Freude zuversichtlich in die Zukunft gehen. Die Freiheit und die demokratische Selbstverwaltung, der Aufbruch und die Übereinkunft der Völker – all das bietet einen unvergleichbar fruchtbaren Boden für kreative kulturelle Ausarbeitung unseres Widerstandes. Lasst uns gemeinsam dem Projekt der Demokratischen Autonomie eine kreative und inspirierende Basis geben und die mannigfaltigen Instrumente der Literatur zum Pinselstrich werden, der unserer Bewegung Farbe verleiht. Unsere Revolution ist Politik, unsere Revolution ist Kampf, unsere Revolution ist doch vor allem auch der Aufbruch in eine bessere und schönere Welt.  Lasst uns dieser Welt eine literarische Stimme geben!

Teilnahmebedingungen:

Zur Teilnahme, müssen die Werke in den Sprachen: Kurdisch (Kirmanckî,Kurmancî, Soranî), Deutsch, Englisch oder Türkisch eingesendet werden.

-Die Werke dürfen zuvor nicht veröffentlicht worden sein.
-Alle Teilnehmenden dürfen mit maximal zwei Gedichten und einer Kurzgeschichte teilnehmen.
-Die Werke müssen auf weißem Papier leserlich geschrieben sein.

Die Teilnehmenden werden gebeten, ihren Werken einem kurzen Lebenslauf so wie eine
Kontaktadresse hinzuzufügen und spätestens bis zum 15. September 2017 an die unten aufgelistete
Postadresse, oder per E-Mail, einzusenden.

 
Die Werke können per Post oder E-Mail an die folgende Adressen eingesendet werden:
Kurdisches Institut für Wissenschaft
(Calekiya Wêjeyî ya Huseyin Celebi)
Postfach 21 06
58089 Hagen/Deutschland
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Samstag, 13 Mai 2017 00:22

Selbstverständnis der JXK

Die JXK (Jinên Xwendekar ên Kurdistan - Studierende Frauen aus Kurdistan) ist die autonome Frauenorganisierung des Verbands der Studierenden aus Kurdistan (YXK). In ihr organisieren sich Schülerinnen, Studentinnen, Auszubildende und Arbeiterinnen, die sich politisch und feministisch engagieren. Die JXK hat sich nach ihrem Neustrukturierunskongress im Januar 2016 aus der damaligen YXK-Jin heraus gegründet. Die JXK organisiert sich im Dachverband der Jinên Ciwan ên Azad ("Freien jungen Frauen"), welche politische Arbeiten in Deutschland sowie Europa ausübt. 

Unser Ziel ist eine basisdemokratische, ökologische, ökonomisch gerechte und geschlechterbefreite Gesellschaft. Dabei nehmen wir uns den Kampf der kurdischen Frauenbewegung und die Revolution der Frauen in Kurdistan nicht nur als Beispiel, sondern versuchen ihn zu unterstützen und sehen uns als ein Teil dessen. Den Kampfgeist der kurdischen Frauen wollen wir auch in uns wecken und nehmen uns die Frauenbewegung in Kurdistan dabei als Vorbild. Als in der Diaspora lebenden kurdischen Frauen sehen wir uns nicht nur mit patriarchalen und kapitalistischen Verhältnissen konfrontiert, sondern auch mit einer starken Assimilierung und Kriminalisierung unserer vielschichtigen Identitäten. 

Nach dem Motto der kurdischen Frauenbewegung: "Die freie Frau ist die freie Gesellschaft!" sehen wir das Zusammenspiel der verschiedenen Unterdrückungsmechanismen gegen die Menschheit, speziell gegen die Frau, im bestehenden Patriarchat als einen Hauptwiderspruch, den es zu bekämpfen gilt.

Die patriarchale Herrschaft ist durch Mythologien, Religionen und positivistischen und rationalistischen Theorien in den Köpfen der Menschen verankert, die aufgebrochen werden soll. Durch diese Herrschaft werden Frauen benachteiligt, diskriminiert und in verschiedene Rollen gedrängt, die das Patriarchat für sie entworfen hat. Machtausübung gilt dabei als ein Instrument der Herrschaft, denen Frauen überall auf der Welt ausgesetzt sind.

Dieser Denkweise, die vor allem im kapitalistischen Staat und seinen Institutionen am stärksten ausgeprägt ist, stellen wir etwas gänzlich anderes gegenüber: die Jineolojî, auch Wissenschaft der Frau genannt. Doch anders als bei dem uns bekannten Wissenschaftsbegriff geht es nicht um eine akademisch-elitäre Forschung in den systemimmanenten Hochschulen. Die Jineolojî hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Lebensbereiche aus nicht-männlicher Perspektive zu beleuchten, und zwar nicht aus den „Elfenbeintürmen“ der Universitäten, sondern direkt aus dem Leben, aus der Gesellschaft. In der Geschichte des 5000-jährigen Patriarchats wurde die Geschichte nämlich stets aus der Perspektive der Herrschenden, und somit von Männern erzählt. Doch auch Frauen haben seit jeher gelebt und gewirkt und tun dies auch heute. Ihre Geschichten, Positionen und Stimmen gilt es mit diesem Ansatz der noch jungen Jineolojî wahrnehmbar zu machen. Die Jineolojî steht im Zentrum einer freiheitlichen Soziologie, mit der die Welt und die herrschenden Mentalitäten verändert werden können. Wir machen es uns zur Pflicht, die Jineolojî zu füllen und zu verstehen. Als studierende Frauen sehen wir uns in der Aufgabe, uns dem patriarchalen Gedankengut der Bildungseinrichtungen zu widersetzen und dem unser ökologisches, basisdemokratisches und geschlechterbefreites Paradigma entgegenzubringen. 

Die patriarchale Denkweise greift bis in den Geist der Frau und verwüstet ihr Bewusstsein. Innerhalb der kapitalistischen Moderne wird sie dazu getrieben in übertriebenes Konkurrenzdenken zu verfallen und eine selbstsüchtige und rücksichtslose Persönlichkeit zu entwickeln. Das Konkurrenzdenken, welches die Vereinzelung und Entsolidarisierung unter Frauen hervorruft, muss abgelehnt werden. Frauensolidarität ist dementsprechend eines der stärksten Waffen um unseren Widerstand zu stärken. 

Innerhalb von gemischt-geschlechtlichen Räumen ist eine Auflösung der patriarchalen Rollenbilder und Verhaltensmuster nicht möglich. Dazu müssen sich, nach dem Vorbild der Frauenbefreiungsideologie der kurdischen Bewegung, Frauen autonom und losgelöst von männlichem Einfluss, sei es in Form von Männern, patriarchalen Gedanken oder Gefühlen organisieren. Wir als JXK sehen es als Notwendigkeit, denn nur in autonomen Strukturen kann ein geschützter und befreiter Raum für uns geschaffen werden.

In der JXK haben wir die Möglichkeit gemeinsam die dominierenden Systeme zu analysieren und einen Weg zu finden, dieses Muster zu brechen. Nur gemeinsam bilden wir eine eminente Gegenkraft gegen das Patriarchat. Daher wollen wir die Solidarität unter Frauen auf alle Lebensbereiche ausweiten. Gerade durch Bildungsseminare für Frauen soll das Bewusstsein der Frauen für ihre eigene Identität gestärkt und erhöht werden. Kollektive Stärke entwickelt sich durch jede einzelne Frau, die sich ihrer Situation bewusst wird und bereit ist gegen ihre Fesseln, gegen ihre Rollen und gegen die Diskriminierung Widerstand zu leisten. Der erste Schritt dabei ist die Hinterfragung der eigenen Rolle der Frau, aber auch eine kritische Untersuchung der Rolle des Mannes und das ihm überlegende ausbeuterische System.

Wir heißen alle Frauen bei der JXK willkommen, die sich unserem Kampf gegen das Patriarchat anschließen möchten.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und sind offen für Anregungen und Zusammenarbeit! Ihr könnt uns unter unserer Emailadresse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erreichen.

 

JXK Beschlüsse 2016

  1. Die Frauen innerhalb der YXK organisieren sich als JXK autonom und halten regelmäßig eigene Versammlungen ab. Dies gilt sowohl für die Ortsgruppen, als auch auf Regional- und Verbandsebene. Die JXK-Arbeiten haben den gleichen, wenn nicht einen höheren Rang als die YXK-Arbeiten und sollen dementsprechend ernst genommen werden.

  2. In den Regionaltreffen/Verbandssitzungen nimmt die JXK einen autonomen Platz ein, trifft sich und erstellt ihre eigene Planung. Dabei soll die JXK selbst entscheiden, wie viel Zeit sie benötigt und sich den Raum nehmen, den sie braucht. Währenddessen sollen auch die männlichen Genossen eigene Sitzungen abhalten, in welchen sie sich kritisch mit ihrer eigenen Männlichkeit und ihrem Verhalten auseinandersetzen und ihre eigene Rolle reflektieren.

  3. Alle Frauen der JXK treffen sich einmal vor dem YXK-Zwischenkongress sowie einmal vor dem YXK-Kongress zu einer Konferenz, um eigene Beschlüsse gemeinsam zu diskutieren, Projekte zu planen und die Kandidatinnen der JXK für den Vorstand zu wählen. 

  4. Die JXK führt ihre eigenen Bildungsarbeit mit dem Motto: „Selbsterkennung –Selbstbehauptung - Selbstverteidigung“ durch. Die Vorstandsmitglieder der JXK kommen zeitnah zum Kongress zusammen, um sich für ihre zukünftige Arbeit zu bilden. Alle Frauen der JXK bilden in ihren jeweiligen Ortsgruppen und Städten Lesekreise, welche auf die Regionen erweitert werden. Jede Frau, die im Namen der JXK an einer Bildungsveranstaltung, an einem Lesekreis etc. teilgenommen hat, wird die erlangte Bildung an andere Frauen anhand von Veröffentlichungen von Artikeln in der Verbandszeitschrift „Ronahî“ und der Homepage weitergeben.

  5. Die JXK schreibt Artikel in der Organisation der Verbandszeitschrift „Ronahî“ und verfasst genderspezifische Beiträge. Dabei soll nicht nur der JXK-Vorstand, sondern alle Frauen beteiligt sein, die in der JXK organisiert sind.

  6. Die JXK nimmt frauenspezifische Anlässe wahr und gestaltet diese aktiv. Dies sind vor allem der 6. Februar (Tag gegen Genitalverstümmelung), der 8. März (Frauen-Kampftag), der 1. Sonntag im Mai und der 25. November (Kampftag gegen Gewalt an Frauen) und der 9. Januar (Morde an Sakine, Leyla und Fidan)

  7. JXK macht es sich zur Aufgabe, aktiv die Aufklärung der Morde an den Freundinnen Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez zu fordern.

  8. Die JXK greift alle Kampagnen der kurdischen Frauenbewegung auf und trägt diese auf die universitäre Ebene und kooperiert in den Universitäten bzw. Städten mit anderen feministischen Organisationen. Die Zusammenarbeit mit Ceni, JCA, UTAMARA und der Stiftung der freien Frauen aus Rojava (WJA) soll gestärkt werden.

  9. Die JXK nimmt autonom an internationaler Vernetzungsarbeit mit anderen jungen Frauen und Organisationen teil und organisiert Delegationen.

  10. Die JXK vertritt sich durch ihre eigene Transparente und Flyer. In der sozialen Öffentlichkeit nimmt sie autonom ihren Platz ein (Homepage/ Facebook/ Email/ Ronahî).

  11. Die JXK bringt sich ab sofort intensiver in die Veranstaltungen der YXK ein (z.B. bei der Delil-Ates-Veranstaltung mit einem eigenen Fußballteam oder bei den den H.C.-Literaturpreisen). Nebenbei soll die JXK ab sofort selbst eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen 

  12. Die JXK veranstaltet ihre eigenen Akademien, um die ideologische Bildung zu stärken. 

  13. Berichte der JXK-Ortsgruppen/Regionen sollen monatlich an den JXK-Vorstand geschickt werden.

  14. Die JXK selbst wählt die Frauen für den YXK-Vorstand. 
Published in JXK

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