Montag, 19. März 2018, 18:30 in Freiburg, Universität, KG I, Hörsaal 1016:
Die fatalen Folgen deutscher Waffenexporte in die Türkei Vortrag und Podiumsdiskussion mit Jürgen Grässlin 
(Vorsitzender RüstungsInformationsBüro) und Demir Celik (HDP-Mitglied des türkischen Parlaments).
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Mittwoch, 21. März 2018 um 18.30 im Café KOZ - Campus Bockenheim. Mertonstraße 26-28, 60325 FFM
Krieg in Afrin - Made in Germany
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Am Samstag, dem 20. Januar 2018, hat die türkische Armee zusammen mit
verbündeten, islamistischen Verbänden ihren Überfall auf die Demokratische
Föderation Nordsyrien offiziell begonnen. Unter dem Namen „Operation
Olivenzweig“ steht der Kanton Afrin im Nordwesten Syriens seit diesem Tag
unter massivem Beschuss durch die türkische Artillerie und türkische
Kampfjets. Der türkische Staat versucht in Afrin das demokratische Projekt,
das unter größten Anstrengungen und schweren Opfern in den nunmehr fünf
Jahren der Revolution aufgebaut und verteidigt wurde, zu zerschlagen. In
Afrin wird nicht nur eine Stadt bombardiert. Die Bomben der türkischen
Armee sollen die Errungenschaften dieser Revolution vernichten.

Auch der deutsche Staat treibt diesen Krieg aktiv vorran. Während
Deutschland jedes Jahr mehr Waffen verkauft, ist deutsches Kriegsgerät,
insbesondere hunderte Leopard 2 Panzer, ein elementarer Bestandteil der
türkischen Offensive.

Auch hierzulande spielt Deutschland seine Rolle als indirekte Kriegspartei
auf Seiten der türkischen Regierung. Die Solidarität mit Afrin wird in Form
von Demonstrations- und Symbolverboten kriminalisiert, kurdische Aktivisten
und Politiker haben mit juristischen Repressionen zu rechnen.

Während deutsche Politiker, insbesondere der Außenminister Sigmar Gabriel,
den Schulterschluss mit der Türkei suchen, nutzen türkische
Regierungsorganisationen diese versöhnliche Atmosphäre um Kriegspropaganda
innerhalb der deutsch-türkischen Bevölkerung zu streuen und politische
Gegner einzuschüchtern.

Wir haben genug von der Verfolgung von Minderheiten zu Gunsten
wirtschaftlicher Interessen und sehen es als unsere Pflicht die deutsche
Öffentlichkeit über die schmutzigen Machenschaften ihrer Regierung
aufzuklären. Deshalb laden wir zu der umseitig beschriebenen Konferenz ein
um anhand lokaler und bundesweiter Beispiele die Mittäterschaft der
deutschen Regierung am Mord hunderter kurdischer Zivilisten darzulegen.

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